Worauf man beim Reisen mit Kindern achten sollte

Die Reiseblogger-Kollegen vom Family-Travel-Planner haben zur Blogparade aufgerufen und wir machen gern mit. Das Thema: „„Reisen mit Baby & Kleinkind – unglaublich anstrengend oder unfassbar schön?“ passt super und daher sagen wir euch heute, wie wir das Reisen mit Kind gestalten und was es für uns unfassbar schön macht.

Burg Methoni Peloponnes Griechenland

Kinder lieben Geschichten zu den Orten, die sie besuchen, z.B über Seefahrer, Ritter und Prinzen. Hier in Methoni auf der Peloponnes in Griechenland

Unsere erste Reise mit Kind

Bevor Karl geboren wurde, sind wir viel gereist. Irgendwann war Karl dann unterwegs und wir fragten uns, ob Reisen mit Kindern möglich ist und ob unser Kind das mitmachen würde. In Familienreiseblogs fanden wir viele Informationen und Reiseberichte von anderen reisenden Familien, die uns Mut machten.

Als Karl dann geboren war, machten wir bereits mit drei Monaten eine Reise nach Passau. Die 10 Stunden Autofahrt schaffte er gut. Wir machten alle 3 Stunden eine einstündige Pause, in der er seine Milch bekam, sich ausstrecken und bewegen konnte. Der 3-Stunden-Rhythmus ergab sich aus seinen Schlafgewohnheiten, denn spätestens nach diesem Zeitraum wurde er wach und bekam Hunger. Schon da haben wir gemerkt, dass es wichtig ist, sich beim Reisen dem Kind anzupassen. Das macht es für alle entspannter.

Karls erster Flug: Die Feuertaufe

Nachdem die Passau-Reise gut verlief, überlegten wir uns in der Elternzeit eine zweimonatige Auszeit in Thailand und Kambodscha zu nehmen. Aber einfach so auf einen langen Flug zu gehen ohne zu wissen, wie Karl das verträgt, wollten wir nicht. Wer weiß, wie er auf den Flug reagieren würde und deshalb wollten wir das Testen. Also nutzten wir die Winter-Schnäppchen Preise für die Türkei und flogen im Januar 2014 mit unserem Baby, er war 8 Monate alt, für eine Woche nach Antalya.

Baby füttern am Strand von Antalya Türkei

Karls erste Reise ins Ausland führte in die Türkei. Und Babybrei schmeckt auch am Stadt von Antalya.

Vorher informierten wir uns umfassend, was man alles beim Fliegen mit Kindern beachten sollte. Da wäre zum Beispiel für den Druckausgleich im Ohr zu sorgen. Dafür ist es am Besten, wenn Kinder während des Starts und der Landung trinken oder essen. Zusätzlich besuchten wir noch den Kinderarzt um uns ein erstes Flug-OK zu holen. Die Ärztin prüfte die Ohren und gab uns noch den Tipp prophylaktisch einmal Nasentropfen vor dem Flug zu geben, damit auch wirklich alles frei ist.

Aufgeregt ging es Anfang Januar 2014 für uns los. Wir hatten alles dabei und gaben Karl Milch um ihm den Druckausgleich erleichtern zu können. Von den Airlines bekamen wir Babybetten, in denen er gut durchschlief. Insgesamt klappten die Flüge hervorragend.

Baby Bassinet

Ein Baby Bett, auch genannt Baby Bassinet, ist bei den meisten Fluggesellschaften für Kinder, bis zu einer gewissen Größe oder Gewicht, verfügbar.

Auch vor Ort war alles super. Wir haben Glück mit unserem Sohn, denn er hat kein Problem damit in fremden Betten zu schlafen, er isst alles und hat keinen empfindlichen Magen. Diese Reise mit Kind stärkte unser Selbstbewusstsein und wir entschieden uns unsere Asien-Reise zu starten.

Spielplatz Kemer Türkei

Auch vom Spielplatz kann man eine schöne Aussicht haben. Hier in Kemer, Türkei.

Spielplatz Türkei Kemer

Weltweit gibt es Spielplätze für Kinder, egal ob Deutschland, Türkei, Griechenland, Thailand oder Myanmar.

Langstreckenflug nach Thailand und Reisen mit Kindern

Bevor es losging, erhielten wir viele unterschiedliche Rückmeldungen von Familie, Freunden und Fremden. Manche hielten uns für mutig, andere für verrückt und verantwortungslos. Uns wurde vorgeworfen, wir würden das Reisevergnügen anderer stören, wenn Karl im Flugzeug weinen würde und wir durften uns anhören, dass wir unterwegs ins Unglück sind. Wir führten Diskussionen ohne Ende, ließen uns auch mal verunsichern, aber letztlich entschieden wir uns für die Reise und flogen im Sommer 2014 mit Karl, er war grad ein Jahr alt geworden, für zwei Monate nach Thailand und Kambodscha. Die Flüge machten wir mit Emirates, die einen sehr guten Service und angenehme Flugzeiten haben.

Warum haben wir das gemacht, obwohl wir so viel Gegenwind hatten? Ganz einfach: Wir vertrauten unserem Kind und unserem Gefühl. Keiner kennt ihn besser als wir und als Eltern können wir ihn, seine Bedürfnisse und seine Stimmung am Besten einschätzen. Außerdem war  Karl immer ein sehr relaxtes Kind, das mit wechselnden Orten und fremden Menschen gut umgehen konnte. Solange wir in der Nähe sind, hat ihn selten etwas aus der Ruhe gebracht und auch beim Essen war er sehr experimentierfreudig. Außerdem liebt er Reis, hey, das passt doch mal perfekt zu Süd-Ost-Asien.

Bootstour auf dem Chao Praya River Bangkok

Eine Bootsfahrt ist für jeden schön und für Kinder besonders aufregend. Karl war fasziniert von den ganzen Eindrücken während einer Tour auf dem Chao Praya River in Bangkok.

Bewusst entschieden wir uns für Thailand als erstes Ziel, denn dort waren wir bereits einige Male und wir kennen die Gegebenheiten vor Ort. Da Regenzeit war, haben wir beschlossen nicht auf Inseln zu fahren, damit wir im Notfall auf dem schnellsten Weg zum Arzt kommen würden. Dazu muss man wissen, dass in Süd-Ost-Asien in der Regenzeit das Meer manchmal arg aufgeputscht ist und teilweise tagelang keine Boote fahren. Sollte dann irgendwas passieren, zum Beispiel die Gefahr einer Austrocknung durch Brech-Durchfall oder Fieber mit Malaria-Verdacht, ist man auf manchen Inseln ziemlich verloren.

Jetlag bei Kindern

Um einen relaxten Start zu haben, planten wir einen einwöchigen Aufenthalt im ersten Hotel. So hatten wir Zeit zum Akklimatisieren und räumten Karl genug Zeit ein um sich an das Wetter und die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Wir hatten das Novotel in Rayong gewählt. Es bot viele Annehmlichkeiten für reisende Familien wie Pools, Frühstück, Spielplatz und sogar Sandspielzeug.

Apropos Zeitverschiebung. Sebastian und ich hatten selten Probleme mit der Zeitverschiebung und schliefen bisher immer gut, jederzeit und überall. Karl dagegen… In der ersten Nacht wurden wir gegen 2 Uhr von ihm geweckt. Fröhlich saß er in seinem Babybett und wollte spielen. Nachdem wir ihn zu uns ins Bett geholt hatten, schlief er dann nach einiger Zeit weiter. In den nächsten zwei Nächten wiederholte sich das.

Wir fingen an zu zweifeln und überlegten, ob das Verhalten normal ist. Also ab ins Internet und Informationen einholen. Und siehe da: Dieses Aufwachen gehört zum Jetlag bei Kindern dazu. Man rechnet pro Stunde Zeitverschiebung mit einer unruhigen Nacht. Bei unserer Reise waren es fünf Stunden Zeitverschiebung und glücklicherweise stimmte die Info aus dem Netz: Nach fünf Tagen war Karl ganz in Thailand angekommen und schlief durch.

Kellner mit Kind Thailand

Besonders in asiatischen Ländern übernehmen die Kellner gerne die Kinder, wenn die Eltern noch essen. Zusammen wird das Restaurant erkundet und wenn das Kind laut tobt, stört das in der Regel auch niemanden. Asiaten sind da sehr entspannt.

Ao Nang Krabi Thailand Strand

Das Ende unser 2-monatigen Thailand/Kambodscha Tour führte uns nach Ao Nang Beach bei Krabi, Thailand. Was gibt es tolleres für Kinder, als stundenlang im Sand oder seichten Wasser zu spielen? Und Sandspielzeug kann auch auch weltweit kaufen.

Kindgerecht Reisen

Um kindgerecht zu reisen sollte man viel Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder nehmen. Das bedeutet, langsames Reisen, viele Auszeiten und Rücksicht auf die Schlafgewohnheiten nehmen.

Langsames Reisen beinhaltet auch längere Aufenthalte an einem Ort und nicht täglich das Hotel zu wechseln. Viele schnelle Ortswechsel sind für Erwachsene meist schon anstrengend und für Kinder noch viel mehr. Lieber solltet ihr mindestens drei Nächte im selben Hotel planen und euch dort einleben. Der Charme einer Umgebung erschließt sich meist eh erst nach einiger Zeit, wenn man die Seitenstraßen erkundet und Spielgelegenheiten für die Kinder auf Reisen entdeckt hat. Vielleicht mag es euch auf den ersten Blick langweilig erscheinen „so lange“ an einem Ort zu bleiben, aber glaubt uns, mit Kindern sieht man die Fremde mit ganz anderen Augen und entdeckt Dinge, die man vorher nicht wahrgenommen hätte. Es wird gewiss spannend bleiben.

Balancieren

Kinder entdecken überall Spielmöglichkeiten, z.B. beim Balancieren.

Muscheln sammeln

Bringt überall Spaß: Muscheln sammeln.

Römisches Theater

Für die Großen spannende Geschichte, für die Kleinen ein Abenteuerspielplatz mit tollen Soundeffekten.

Besonders wichtig beim Reisen mit Kindern sind Auszeiten. Von morgens bis abends Sightseeing zu machen, Tempel, Museen und Märkte zu bestaunen ist aufregend, aber sein wir ehrlich, auch für uns Erwachsene ist das anstrengend und abends fallen wir wie Steine ins Bett. Kinder, die die Welt noch viel intensiver wahrnehmen, können schnell überfordert sein durch den Trubel und die ganzen neuen Eindrücke.

Wir machen es immer so, dass wir nach dem Frühstück für 3-4 Stunden einen Ausflug machen und uns die Sehenswürdigkeiten anschauen. Wenn wir dabei einen Spielplatz entdecken oder Karl einen Spielfreund findet, lassen wir ihn toben und spielen. Eigentlich ist er sehr genügsam, er sitzt auch gern mal drei Stunden im Buggy und schaut sich die Umgebung an. Aber wenn er dazu keinen Ausgleich bekommt, wird er ungeduldig und quengelig. Das ist für ihn und uns unlustig und anstrengend.

Nach dem Ausflug geht es ins Hotel und wir relaxen für 1-2 Stunden um danach loszuziehen und etwas zu essen zu finden oder eine Spielgelegenheit aufzutun. Denn uns ist bewusst, je weniger Reisefreizeit Karl hat, desto unzufriedener wird er. Um ihm genug Platz zu geben und seinen Bewegungsdrang ausleben zu können, versuchen wir möglichst oft ein Hotel mit Pool zu wählen. Das Schwimmen und Toben im Wasser ist ein hervorragender Ausgleich und macht Groß und Klein gleichermaßen Spaß.

Schildkröten in Athen

Was gibt es schöneres als mitten in Athen Schildkröten zu beobachten?

Zug Stadtrundfahrt Nafplion

Diese Züge gibt es europaweit in vielen Orten. Für Kinder ein toller Spaß und für die Eltern eine entspannte Art um eine Stadtrundfahrt zu machen. Hier in Nafplio, Griechenland

Olympia mit Kind Peloponnes Griechenland

Karl entdeckt Olympia in Griechenland mit viel Platz zum Toben und Laufen.

Schildkröten füttern Peloponnes Griechenland

Auch eine schöne Beschäftigung: Schildkröten füttern, irgendwo auf der Peloponnes in Griechenland.

Zu guter Letzt sollte jede Familie Rücksicht auf die Schlafgewohnheiten der Kids nehmen. Machen die Kinder noch Mittagsschlaf? Dann sollte der Rhythmus auch im Urlaub beibehalten werden. Ist euer Kind ein Langschläfer? Dann lasst es schlafen und startet später in den Tag. Je nachdem ob euer Kind eher ein Früh- oder Spätaufsteher ist, sollte euer Tag auch im Urlaub ähnlich beginnen. Freut euch mit einem Frühaufsteher morgens zu beobachten, wie die Stadt erwacht und mit einem Spätaufsteher kann man die Nachtmärkte und Abendstimmung genießen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Und wenn man dann mal einen Tag vom gewohnten Tagesablauf abweicht, ist das auch kein Problem. Hauptsache der Großteil des Urlaubs geht dem gewohnten Gang.

Kann jedes Kind reisen?

Ob Kinder reisen können oder urlaubstüchtig sind, können die Eltern am besten einschätzen. Sie kennen ihre Kleinen und wissen, wie sie auf fremde Situationen, Gegebenheiten und Menschen reagieren.

Wir hätten aufs Reisen verzichtet, wenn Karl ein Kind wäre, das sehr sensibel auf Änderungen reagiert. Das bedeutet:

• Unruhe und Stressreaktionen bei Ortsänderungen, z.B. Schlafstörungen in fremden Betten
• Scheu und Angst vor fremden Menschen, besonders in asiatischen Ländern fassen die Menschen europäische Kinder gern am Arm oder im Gesicht an und man produziert schnell einen Menschenauflauf. Für besonders ängstliche oder schreckhafte Kinder kann das furchteinflössend sein.
• Stress, Unruhe und Unwohlsein bei Abweichen vom gewohnten Tagesablauf, z.B. wenn nicht täglich zu exakt selben Zeit gegessen werden kann oder man mal einen Tag auf einem Ausflug oder im Zug verbringt. Da ist der gewohnte Rhythmus schnell durcheinander.

Karls Wohl steht auch bei unseren zahlreichen Reisen immer im Vordergrund. Hätten wir bemerkt, dass es ihm dabei nicht gut geht oder er sich nicht wohl fühlt, dann hätten wir aufs Reisen verzichtet oder es auf die deutsche Ostsee- und Nordseeküste begrenzt. Aber er ist wirklich sehr anpassungsfähig, hat Spaß neue Dinge zu entdecken und ist experimentierfreudig. Trotzdem sind wir uns bei jeder Reise mit Kind der Verantwortung bewusst und wir achten sehr genau auf die Reaktionen unseres Sohnes. Wenn er müde ist, machen wir eine Pause, wenn ihm die freundlichen Menschen zu viel werden, holen wir ihn aus der Situation heraus, indem wir ihn auf den Arm nehmen oder den Leute andeuten, dass er das nicht möchte. Wir sind immer an seiner Seite und er verlässt sich auf uns. Dieses ist uns immer präsent und auch andere reisende Eltern sollten dies beim Reisen mit ihren Kindern niemals vergessen.

Wenn alles für euch passt und ihr das Abenteuer „Reisen mit Kindern“ wagen wollt, dann vergesst die bösen Stimmen und wagt euch raus in die Welt. Es gibt so viel zu entdecken und eure Kinder werden euch Dinge zeigen, Menschen näher bringen und euch eine andere Art des Reisens erleben lassen, die ihr alleine wohl nie entdeckt hättet.

Ausblick Castelo de Sao Jorge Portugal Lissabon

Beim Besuch des Castelo de Sao Jorge in Lissabon hatte Karl nicht nur tolle Ausblicke, sondern wir trafen auch auf einen wunderschönen Pfau.

14 Kommentare zu “Worauf man beim Reisen mit Kindern achten sollte
  1. Anita

    Hallo Nina,
    ich habe selbst keine Kinder und daher auch keine Erfahrung damit, mit Kindern zu verreisen. Ich gehöre leider zu der Sorte, die im Flieger schon mehrmals auf Langstreckenflügen stundenlang neben schreienden Babys ausharren musste. Da habe ich mich ehrlicherweise schon immer gefragt, warum man einem Kind so etwas zumuten muss. Euer Karl scheint da jedoch eher unproblematisch zu sein. Da habt ihr großes Glück und als Familie dann auch etwas davon, wenn ihr mit eurem Kind auch Fernreisen unternehmen könnt.
    LG, Anita

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Anita,

      ja es ist schrecklich anstrengend, wenn die Kinder die ganze Zeit weinen. Wobei mich weniger das Geweine stört, als das daneben Eltern sitzen, die sich nicht vorbereitet haben oder die einfach kein Interesse haben das Fliegen fürs Kind möglichst angenehm zu machen. Die armen, weinenden Kinder leiden meist übelst und wir haben dann einfach unendlich Mitleid.

      Mal abgesehen davon empfehlen wir allen Eltern vor der ersten Fernreise einfach einen kurzen Flug mit Kind zu machen um zu sehen, wie das Kind (und auch die Eltern) damit umgehen. Wenn es dann nicht klappt, sollte eine Fernreise erstmal gestrichen sein.

      LG, Nina

  2. Michaela

    Ich habe zwar selbst noch keine Kinder, finde deinen Artikel aber trotzdem sehr interessant. Vor allem denke ich, dass das Reisen eine extreme Bereicherung für Kinder ist. Kann mich noch allzu gut an die tollen Camping Urlaube mit meinen Eltern erinnern 🙂
    Lg aus Ecuador

  3. Elena Proksch

    Liebe Nina,
    ich habe zwar keine Kinder, aber da in meinem Umfeld momentan die reinste Kinder-Welle auf mich zu rollt, werde ich gerne auf deinen informativen Artikel verweisen und hoffen, dass die Neo-Reisenden meiner Freunde auch so problemlos die Welt erkunden werden.
    Viele Grüße
    Elena

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Elena,

      das ist sehr lieb, wenn Du unseren Blog weiterempfiehlst. Wir freuen uns sehr, dass er Dir so gut gefällt und hoffe, Deine Freunde sehen das ähnlich.

      VG, Nina

  4. Daniela

    Ich schließe mich dem Kommentar von Michaela an. Das Reisen muss eine unglaubliche Bereicherung für Kinder sein und ich bin fest davon überzeugt, dass solche Kinder später unglaublich offen, flexibel und tolerant sind. Das finde ich toll. Reisen bildet eben und Bildung ist die beste Voraussetzung für ein friedliches und offenes Miteinander.

    LG Daniela

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Daniela,

      genau das glauben wir auch. Reisen ist ein Weg zu einem friedvollen, weltoffenen Menschen.

      LG, Nina

  5. Anja

    Hallo Nina,
    ich bin mit meiner Tochter von Anfang an gereist und seit sie vier ist sogar alleine. Es hat immer alles prima funktioniert und inzwischen sind wir ein unschlagbares Team auf Reisen. Sobald sie alt genug war, haben wir die Reisen gemeinsam geplant und so gab es auch nie Probleme. Außerdem habe ich nie darauf bestanden, dass sie um 20:00 Uhr im Zelt liegen muss, sodass es auch hier kein Geschrei gab. Ich finde Reisen mit Kind einfach toll, denn man sieht die Welt noch einmal mit ganz anderen Augen und ich fand es unheimlich schön zu sehen, wie sich der Reisevirus langsam aber sicher bei meiner Tochter festgesetzt hat.
    LG
    Anja

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Anja,

      das hast Du so schön geschrieben, da bleibt mir nicht viel zu sagen. Es ist so schön, dass Deine Tochter und Du so ein tolles Team seid und ihr soviel zusammen erlebt. Das sind auch wirklich Erinnerungen und Erfahrungen, die einen für immer prägen, Wunderschön.

      Lg, Nina

  6. Pingback: Der Familienreiseblog: Reiseberichte, Reisetipps, Alles übers Reisen mit Kindern | karl-reist.de

  7. 58GradNord

    Hallo Nina,
    vieles kommt mir bekannt vor und haben wir mit unseren Kindern auch so oder so ähnlich gemach und erlebtt. Aus gegebenen Anlass mussten wir sie ja schon sehr früh am Flughafen einchecken, um Familie und Freunde in Deutschland und Spanien zu besuchen. Komischerweise wurde uns nie ein Vorwurf gemacht, dass wir mit den Kleinen durch die Welt reisten… wir haben das aber von vielen anderen Familien gehört. Die ersten Jahre ging es aber auch nur in Europa hin und her mit Flugzeiten von maximal 4 Stunden oder so. Beim ersten richtigen langen Flug waren sie immerhin bereits 3 und 5 Jahre alt – dafür ging es dann gleich ans andere Ende der Welt. Trotzdem – nach 33 Stunden Dauerreise ging es ihnen immer noch gut (was man von uns Eltern nicht wirklich behaupten konnte). Wir haben uns aber davon nicht abschrecken lassen und reisen auch noch heute viel durch die Welt!
    LG
    Hartmut

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Hartmut,

      das ist schön, dass ihr auch so viele tolle Reisen mit euren Kindern erlebt habt. Es ist auch einfach was ganz tolles und Erinnerungen fürs Leben. Und wir haben das Gefühl, dass Reisen durch Europa als weniger gefährlich als eine außereuropäische Reise angesehen wird.

      33 Stunden, da würden wir auch am Stock gehen. Wenn es für uns nach Neuseeland oder Australien geht, werden wir eine Woche Zwischenstopp in Asien einplanen und so die Flugzeit verkürzen.

      Lg, Nina

  8. Katja

    Hallo Nina,

    eine wunderbare Zusammenfassung in Sachen Kinder on Tour. Ich fand es früher nie wirklich anstrengend mit den Kindern unterwegs zu sein. Noch dazu, wenn man ein echt flugaffines Kind hat 🙂
    Ich denke die meisten Kinder sind sehr flexibel und genießen das „andere“

    Frühlingshafte Grüße
    Katja

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Katja,

      danke für Deinen Kommentar. Wir glauben auch, dass es auf das Kind abfärbt, wie die Erwachsenen mit der Reisesituation umgehen. Sind wir entspannt, ist auch Karl entspannt. 🙂

      Liebe Grüße, Nina

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