Was gehört in unsere Reiseapotheke?

[Werbung] Ab in den Urlaub – aber eine gewisse Reiseapotheke muss mit auf Reisen. Welche Medikamente bei uns ins Gepäck kommen, zeigen wir euch in diesem Artikel.

Reisen ohne Medikamente?

Welche provokative Überschrift. Nein, natürlich verreisen wir nicht ohne Medikamente. Obwohl unsere Reiseapotheke im Vergleich zu manch anderen schon recht ausgedünnt ist. Da werden Dinge eingepackt… angefangen von den unterschiedlichsten Grippemitteln, über ein Arsenal von Cremes und Tabletten bis hin zu Verbandsmaterial mit denen man gut ein ganzes Krankenhaus versorgen kann. Bestenfalls wird der Kosmetikkoffer umfunktioniert zum Medikamentenschrank. Es mag sein, dass manche Menschen dies benötigen um ein gutes Gefühl zu haben, aber wir halten es da eher minimalistisch.

Das hat auch einen einfachen Grund, die meisten Medikamente bekommt man auch sonst überall auf der Welt in der Apotheke und das meist ohne Rezept. Und so lange man nicht vorhat eine Woche im Dschungel von Papua Neuguinea herumzulaufen, ist die nächste Apotheke mit einer gewissen Ausstattung meist nicht fern.

Apropos Papua Neuguinea. Eine Freundin von Nina ist dort tatsächlich mit einer Gruppe wandern gegangen. Eine Woche sollten sie unterwegs sein. Am dritten Tag brach sie sich den Knöchel und wurde auf einer provisorischen Bahre wieder zurück in an den Start gebracht von wo aus sie mit dem Hubschrauber ausgeflogen wurde. Lustig war das nicht und sie freute sich über die Schmerztabletten, die sie mitgenommen hatte. Noch wichtiger war aber die passende Auslandskrankenversicherung. Aber das ist ein anderes Thema.

Was nehmen wir mit auf eine Reise?

Bevor ich weiter abschweife, kommen wir zur Hauptfrage dieses Artikels: Was nehmen wir mit? Unsere Reiseapotheke ist nach Karls Geburt etwas angewachsen, aber trotzdem noch so übersichtlich, dass sie in einen 1l Gefrierbeutel passt und somit von uns im Handgepäck transportiert werden kann. Das ist uns wichtig, denn die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir diese Sachen gern direkt bei uns haben um sie jederzeit einsetzen zu können (plötzliche Zahnschmerzen auf einem Flug sind nicht spaßig) und außerdem kann sie denn nicht verloren gehen.

Apotheke Medikamente

Unsere Reiseapotheke. Ins Gepäck kommt sie aber ohne Umverpackung.

Und das nehmen wir mit:

  • Nasenspray für Erwachsene: Da Nina sehr anfällig für Nasennebenhöhlenentzündung ist, ist dies ein absolutes Pflichtprodukt, was bereits auf dem Flug genutzt wird.
  • Nasenspray für Kinder: Besonders in den ersten Lebensjahren haben wir Karl provisorisch vor jedem Flug Nasenspray gegeben. So konnten wir sicher gehen, dass seine Nase frei ist und damit der erste Schritt zum entspannten Flug getan war.
  • Salzwassernasenspray: Bei Kurzstreckenflügen ist dies nicht notwendig, aber auf Langstreckenflügen trocknet die Nase so aus, dass wir gern sie gern mit Salzwasser befeuchten.
  • Schmerzmittel für Kinder, z.B. Ibuflam oder was auch immer der Kinderarzt verordnet und alters entsprechend ist.
  • Schmerzmittel für Erwachsene, Paracetamol oder Ibuprofen helfen bei kurzfristigen Problemen oder gegen den Schmerz, wenn man sich den Zehnagel in Myanmar abreist…
  • Prospan Hustensaft für Kinder, um dem Kind bei Husten zu einer ruhigeren Nacht zu verhelfen.
  • Allergietabletten, z.B. Cetirizin oder Lorano, für einen starken Lebensmittelallergiker wie Nina, gehört diese nicht nur auf Reisen zur absoluten Pflichtausstattung.
  • Anti Brumm Naturell, das grüne Anti Brumm ist der schonende Mücken- und Zeckenschutz für Kinder ab einem Jahr. Obwohl es kein DEET enthält, schützt es uns trotzdem sehr zuverlässig vor nervigen Stichen. Wir nutzen es daher für die ganze Familie auf allen Reisen und zu Hause und können es nur empfehlen.
  • Fenistil Gel, falls doch mal eine Mücke einen Stich setzen konnte oder auch als Kühlung für ganz leichten Sonnenbrand.
  • Bite Away, der elektrische Stichheiler setzt dem Jucken dauerhaft ein Ende. Er soll bei Mücken, Wespen, Bremsen und auch bei Verbrennungen durch Quallen und Brennesseln helfen. Seitdem Sebastian mal von einer Wespe gestochen wurde und danach tagelang unter einen extrem geschwollen Fuß litt, gehört der Stichheiler zu unserem Pflichtprogramm. Man setzt ihn auf den Stich und drückt den Knopf. Dann erhitzt sich das Gerät auf ca. 50°C für 3-6 Sekunden und stoppt so den Juckreiz. Wir können bestätigen, dass er funktioniert, allerdings ist der „kleine Hitzestich“ doch recht intensiv und tut weh. Von daher nutzen ihn nur die Erwachsenen.
  • Fieberthermometer
  • Wasserfestes Pflaster sowie Blasenpflaster, für die kleine Wundversorgung
  • Oktinisept, zur schnellen Desinfektion von Wunden.

Das war es schon. Mit diesen Produkten sind wir bisher gut durch alle Reisen gekommen.

Solltet ihr Medikamente regelmäßig auf Rezept bekommen, z.B. Asthmaspray, Insulin oder ähnliches, solltet ihr immer genug für die Reise mitnehmen, damit ihr sicher die richtigen Medikamente in einer guten Qualität bekommt.

Übrigens: Wir bestellen die meisten Medikamente online bei der Shop-Apotheke**. Die Neukundenwerbeaktionen sind sehr gut und fürs Einsenden von Rezepten erhaltet ihr ein Guthaben, dass ihr für rezeptfreie Medikamente einlösen könnt.

Was darf in eurer Reiseapotheke auf keinen Fall fehlen? Welche Erlebnisse hattet ihr auf Reisen, wo ihr eure Medikamente einsetzen musstet oder sogar zur lokalen Apotheke gefahren seit? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

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**Dieser Artikel enthält einen bezahlten Link zur Shop-Apotheke. Die Infos zu der Reisemedizin sind unbeeinflusst von uns erstellt und enthalten nur unsere persönliche Meinung. Und auch die Shop-Apotheke können wir nur aus eigenen, sehr guten Erfahrungen, nur empfehlen.

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