Unser Abenteuer „Myanmar mit Kind“ beginnt holprig in Yangon

Lange haben wir überlegt, ob Myanmar wirklich ein geeignetes Reiseland mit Kind ist, aber die Neugier auf dieses recht ursprüngliche Land war größer als die Bedenken und so ging es Mitte November im Zuge unseres Jahresurlaubs mit unserem dreijährigen Sohn von Bangkok nach Myanmar / Burma. Unser erster Stopp führte uns nach Yangon, mit etwa sechs Millionen Einwohnern die größte Stadt in Myanmar.

Anreise nach Yangon

Pünktlich morgens um 6:30 Uhr stiegen wir in unser Flugzeug von NokAir, welches uns vom Don Mueang Flughafen in Bangkok nach Yangon bringen sollte. Alles lief problemlos und auf dem kurzen Flug von einer Stunde und 15 Minuten gab es sogar ein kleines Verpflegungsset mit Wasser und Keksen. Der Mönch, der hinter uns saß, spielte die ganze Zeit mit Karl verstecken hinter dem Sitz und so war auch für Unterhaltung gesorgt. Pünktlich um 7:15 Uhr landeten wir schließlich in Yangon. Ja, ihr lest richtig. 7:15 Uhr, denn zwischen Bangkok und Yangon gibt es eine 30-minütige Zeitverschiebung und die Uhren wurden wieder ein Stück zurückgedreht.

Danach ging es sehr zügig weiter. Raus aus dem Flugzeug, hin zur Immigration, die sehr gut besetzt und sehr leer war. Wir waren etwas aufgeregt, weil man für Myanmar ein Visum benötigt. Übrigens kostet dieses 50 USD pro Person, auch für Kinder und kann hier beantragt werden. Bereits von zu Hause aus haben wir es als E-Visa beantragt und auch genehmigt bekommen. Trotzdem, man weiß nie, ob nicht doch etwas falsch gemacht wurde oder es irgendwelche Probleme gibt, von denen wir bisher nichts ahnten. Aber es war alles in Ordnung, alle Dokumente wurden gestempelt und zack waren wir in Myanmar.

Das ging schneller als gedacht und die Koffer warteten auch schon auf uns. Wir waren beeindruckt von dem Flughafengebäude. Wobei beeindruckt vielleicht das falsche Wort ist, aber wir waren überrascht von dem modernen Ambiente. Nun gut, es sah aus wie die meisten Flughäfen, aber aufgrund des niedrigen durchschnittlichen Einkommens in Myanmar, hatten wir etwas Einfaches, Altmodisches erwartet. Zum Vergleich: In Deutschland liegt das durchschnittliche jährliche Einkommen bei etwa 41.000,- EUR im Jahr, in Thailand bei 5.000,- EUR und in Myanmar bei 960,- EUR.

Außerhalb vom Sicherheitsbereich warteten eine Menge Bankautomaten und diverse Schalter auf uns. Wir holten erstmal Geld mit der Kreditkarte und gingen dann zum Taxischalter. Dort nennt man sein Ziel, die Mitarbeiter bestimmen den Preis und bringen einen zum Taxi. Für die etwa 30-minütige Fahrt zu unserem Hotel in der Innenstadt haben wir 7,-USD gezahlt. Da wir aber gar keine Dollar mithatten, haben wir dem Fahrer 8.000 Kyat gegeben.

Ankunft im Crystal Palace Hotel

Gegen 9 Uhr morgens kamen wir im Hotel unserer Wahl an, dem Crystal Palace Hotel*, ca. 600 m von der berühmten Shewdagon Pagode entfernt. Bereits bei der Buchung über booking.com* hatten wir angegeben, dass wir sehr früh ankommen werden. Und wir hatten Glück. Offizielle Checkin Zeit war 13 Uhr, aber wir durften nach kurzer Wartezeit direkt aufs Zimmer.

Unser Superior-Familienzimmer war sehr schön und groß. Ein Doppelbett und ein Einzelbett sorgten dafür, dass wir alle gemütlich schlafen konnten. Dazu drei Sessel, ein Tisch, Wasserkocher, Kaffeepulver und täglich drei Flaschen Wasser. Im Badezimmer gab es eine Badewanne, ein kleines Waschbecken und eine Toilette. Ein Stockwerk über uns war eine Waschküche mit Küchenzeile, Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen. Diese Geräte und das vorhandene Waschpulver dürfen die Hotelgäste kostenlos nutzen und so konnten wir gleich unsere Wäsche waschen. Es ist wirklich alles da, was das Herz begehrt. Der Preis fürs Crystal Palace Hotel war mit ca.35,-EUR pro Nacht inkl. Frühstück für Myanmar recht günstig.

Betten Crystal Palace Hotel Yangon Superior Familienzimmer

Unser Schlafgemach im Crystal Palace Hotel. Die Gardine haben wir nur einmal aufgemacht. Dahinter knallte die Sonne so stark auf die Fenster, dass es umgehend heiß im Zimmer wurde. Also blieb die Gardine zu.

Crystal Palace Hotel Yangon Frühstück

Rechte Seite vom Frühstücksbuffet.

Crystal Palace Hotel Yangon Frühstück

Linke Seite vom Frühstücksbuffet.

Crystal Palace Hotel Yangon Frühstück

Frühstücksbuffet im Crystal Palace. Es gab asiatische Gerichte, myanmarische Süßigkeiten, Früchte, Joghurt, aber auch Cornflakes, Toast und sogar Nutella.

Der aufmerksame Leser wird sich jetzt fragen: „Wie? Erst wird geschrieben, dass in Myanmar das Einkommen sehr gering ist und alles sehr günstig ist und im nächsten Augenblick wird von teuren Hotels berichtet?“ Ja das stimmt leider so. Die Lebenshaltungskosten, Transportkosten, Ausflüge sind in Myanmar echt günstig. Aber die Hotels sind für asiatische Verhältnisse teuer. Das Crystal Palace Hotel hätte mit vergleichbarer Ausstattung in Thailand vielleicht 15-20,-EUR gekostet. Dort bekommt man für 35,-EUR meist schon Hotels mit Pool und einem gewissen Luxus. In Myanmar starten die Pool-Hotels eher bei 60,-EUR und Preise von 250,-EUR für ein 5 Sterne Hotel sind dort total normal. Aber es wird ordentlich gebaut und überall entstehen neue Hotels, so dass die Preise hoffentlich etwas sinken werden.

Daher lohnt es sich, vorab zu buchen. So kann man sicher sein, das Hotel seiner Wahl auch zu bekommen. Und wer trotzdem flexibel sein möchte, bucht mit kostenloser Stornierungs-Option bis zu 24 Stunden vor Ankunft. Dann kann man auch noch kurzfristig alles über den Berg werfen, falls man seine Pläne ändert.

Unser nächster Plan sah vor erstmal den Schlaf nachzuholen und so legten wir uns für zwei Stunden schlafen.

Erste Eindrücke von Yangon

Seitdem wir mit Kind reisen, reisen wir langsamer als früher. In der Regel machen wir vormittags einen Ausflug oder besichtigen etwas. Nachmittags wird am Pool oder im Park relaxt und es gibt genug Zeit zum Spielen und Toben. In Yangon mit Kind war es nicht anders und so entschieden wir uns gegen ein festes Programm. Stattdessen ließen wir uns einfach treiben und schauten, was uns erwartet. Sprich: Wir liefen einfach mal los um ein paar erste Eindrücke zu bekommen.

Unser erster Eindruck wartete bereits vor der Hoteltür: Es war viel heißer als in Bangkok und so unglaublich hell. Wir konnten uns nicht erinnern, wann wir jemals so helles Licht gesehen hatten. Nach einiger Zeit hatten wir uns zwar dran gewöhnt, aber sobald wir ein Hotel, Restaurant, Einkaufszentrum oder ähnliches verließen, war dieses Licht wieder präsent und wir wurden geblendet.

Straße mit Autos in Yangon

Die Bürgersteige sind teilweise recht schmal. Aber immerhin gibt es welche 😉

Dann marschierten wir los. Unser Plan war Richtung Bogyoke Park zu laufen und dort etwas zu essen. Die ersten Eindrücke von Yangon waren gemischt. Irgendwie wirkte die Stadt ziemlich verlassen. Es gab zwar Autos, aber die meisten Geschäfts waren geschlossen. Auch Straßenstände suchten wir vergeblich. Etwas genervt und hungrig kamen wir schließlich am Bogyoke Park an. Dort konnten wir wenigstens an einem kleinen Straßenstand ein Wasser für 400 Kyat (ca. 28 Cent) kaufen.

Idylle im Bogyoke Park

Danach liefen wir durch den Park. Zu unser Rechten war der große Kandawgyi Lake mit der eindrucksvollen Karaweik Hall zu sehen. Dabei handelt es sich um ein schwimmendes Restaurant, welches besonders durch die Vergoldungen und die beiden Drachen (eigentlich ist es die mystische Kreatur Karaweik) auffällt. Die ganze Gegend ist sehr idyllisch und schön. Kinder toben herum, viele Liebespaare sitzen zusammengekuschelt am See. Karl konnte herumlaufen und die Bäume sorgten für angenehmen Schatten.

Karaweik Hall vom Bogyoke Park Yangon

Die eindrucksvolle Karaweik Hall vom Bogyoke Park aus gesehen.

Bogyoke Park

Der Bogyoke Park ist sehr idyllisch und lädt zum Verweilen ein.

Irgendwann kamen wir schließlich zum Utopia Tower. Dieser Turm beherbergt einige Bars und eine Ausstellung. Für uns war die Aussichtsplattform im 6.Stock interessant. Für einen Eintritt von 200 Kyat kann man mit dem Fahrstuhl nach oben fahren und die Aussicht über ganz Yangon genießen. Oben trafen wir mehrere Jugendliche, die herumhingen und lustige Videos für Youtube produzierten. Außerdem machte eine Familie eine Fotosession. Ihr wisst schon: Erstmal die gesamte Familie, dann Vater mit Tochter, dann Vater, Tochter, Mutter, dann Mutter und Tochter, als nächstes Tante, Tochter… usw. usf. Ja, die Asiaten sind sehr gründlich bei ihren Fotosessions und sorgen dafür, dass auch wirklich jeder mit jedem abgelichtet wird.

Wir machten auch ein paar Bilder und fuhren dann wieder hinunter. Denn wir hatten ein immer größer werdendes Problem: den Hunger. Nachdem wir frustriert den Reiseführer gewälzt hatten und keine ansprechenden Restaurants in unmittelbarer Nähe fanden, entschieden wir, mit dem Taxi zur Sule Pagoda ins Stadtzentrum zu fahren.

Bild Aussicht Yangon Kandawgyi Lake Karaweik Palace View

Aussicht vom Utopia Tower auf den Kandawgyi See und das Karaweik Palace Restaurant,

Hungrig mit Kind in Yangon

Nach gut 15 Minuten wurden wir an der Sule Pagoda rausgelassen. Karl war mittlerweile so hungrig und dementsprechend quengelig, dass wir ihm Cracker aus unserem Rucksack gaben. Alle Elternteile wissen, was es bedeutet, wenn das Kind hungrig wird. Dann muss sofort gehandelt werden, ansonsten verhungert es innerhalb von Minuten. Und das macht es gern möglichst laut deutlich. Daher findet man immer irgendwas zu essen in unseren Rucksäcken oder Handtaschen.

Das Zentrum von Yangon war belebter, aber auch hier waren die meisten Geschäfte geschlossen bzw. sahen sie aus, als wären sie schon sehr lange Zeit verlassen. Wir waren echt enttäuscht, so hatten wir uns Myanmar nicht vorgestellt. Wenn wir mal ein Schild fanden, auf dem Restaurant, Food oder Mini Mart (so etwas wie ein Tankstellenshop) stand, war der Laden geschlossen. Also liefen wir weiter und wir orientierten uns Richtung Osten auf der Merchant Street. Mittlerweile wurde es dunkel und wir kamen nach Little India. Viele Inder liefen herum und eine Straße war voll mit Menschen. Wirklich unglaublich voll, wie bei einem Konzert ganz vorn im Innenraum. Wir entschieden uns, dort nicht hineinzugehen. Solch ein Gedränge muss wirklich nicht sein. Während wir noch überlegten, was die wohl alle dort tun, ließen wir den Blick schweifen und dann sahen wir es: „Indian Restaurant“.

Sofort änderten wir unsere Richtung und steuerten drauf zu. Uns erwartete ein offener Raum mit 5 Metalltischen und Plastikstühlen. Davor saßen 4-5 Leute und schauten uns mit großen Augen an. Wir deuteten an, dass wir essen wollten und sie machten uns freudestrahlend Platz. Und wir sahen bereits das Wichtigste: Es gab eine englische Karte. Ok, eher eine englische Auflistung, aber das reicht, damit wir nicht Sachen bestellen, die wir wirklich nicht essen wollen, wie Schafhirn oder Hoden.

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Also rein in den Laden. Wir bestellten einfach das zweite und dritte Gericht, Wasser und zwei Colas. Karl bekam einen asiatischen Hochstuhl. Das bedeutet, es wurden so viele Plastikstühle übereinander gestellt, bis sie die perfekte Höhe fürs Kind hatten. Dann kam das Essen, für jeden ein großer Teller mit Reis und drei weiteren Ausbuchtungen mit verschiedenen Beilagen. Der Kellner war aber noch nicht fertig und brachte etwa 15 verschiedene kleine Schalen mit den unterschiedlichsten Dingen, die dazu gegessen werden. Auf dem Foto seht ihr leider nur einen Teil davon. Als alles auf dem Tisch stand, mussten wir sofort essen (ihr wisst schon, der Hunger).

Indian Restaurant Yangon

So sah es am Anfang auf unserem Tisch aus. Als fertig serviert wurde, war alles voll mit den kleinen Metallschüsseln.

Was wir nicht wussten, sobald eine Schale auf dem Teller leer ist, wird sie direkt vom Kellner aufgefüllt. Ist man also satt, sollte man nicht aus Höflichkeit aufessen, sondern ein bisschen Essen übrig lassen. Es war also ein bisschen All you can eat. Genau das Richtige für uns, denn es war mittlerweile etwa 18 Uhr und seit den Snacks im Flugzeug hatte es nichts gegeben.

Das Essen war wirklich gut, auch wenn indisch einfach nicht mein Favorit ist. Aber Sebastian fand es toll und auch Karl fand etwas neben dem Reis, was ihm schmeckte. Die Rechnung überraschte uns dann auch: 7.000 Kyat (4,90 EUR) für alles zusammen. Fazit: Indisch ist der Geheimtipp in Myanmar, wenn man wirklich ein knappes Budget hat.

Danach kauften wir noch eine Ooredoo Sim Karte fürs Handy und fuhren mit dem Taxi für 3.000 Kyat (ca. 2,11 EUR) zurück ins Hotel. Das war ein anstrengender Tag und wir waren gespannt, was die nächsten Tage bringen würden.


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24 Kommentare zu “Unser Abenteuer „Myanmar mit Kind“ beginnt holprig in Yangon
  1. Chris

    Na der Artikel wird sofort gespeichert. Wir waren nämlich noch gar nicht in Myanmar, und das obwohl wir ja quasi um die Ecke sind, wenn wir in Pai / Thailand wohnen – sprich den Großteil des Jahres 🙂

    Aber leider gibts keinen Land-Grenzübergang in der Nähe:(

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Chris,

      dann bleibst Du hoffentlich auch bei den folgenden Teilen unser Leser 🙂 Ich schreibe recht detailliert, weil es wenig Infos bzw. Reiseberichte zu „Myanmar mit Kind“ im Netz gibt. Aber ich hoffe es ist ein kurzweiliger Text gewesen.

      Ihr solltet aber auf jeden Fall eine Reise nach Myanmar in den nächsten Jahren einplanen. Es ist wirklich wunderschön da. Die Menschen sind so relaxt und zufrieden, es ist einfach eine tolle Stimmung und besonders Bagan ist DER Hammer. Das würde ich zu meinen Top 3 Reisezielen weltweit zählen. Die Berichte dazu gibts dann im Januar.

      Lg, Nina

  2. Gina

    Ja, Yangon ist schon was ganz anderes als Thailand. Uns hat erstmal der aggressive Verkehr geschockt. Ununterbrochenes Hupen, keine Rücksicht auf Fußgänger. Es war oft schwierig, eine der großen Straßen zu überqueren.
    Wir haben in der Altstadt gewohnt und haben zum Glück immer was zum essen gefunden. Wenn ich Hunger habe, werde ich nämlich zum Kleinkind
    Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass Geschäfte und Restaurants tagsüber geschlossen waren.
    Bin gespannt auf die weiteren Berichte
    LG aus Bagan
    Gina

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Gina,

      Du hast recht, Straßen überqueren ist besonders am Anfang echt eine kniffelige Angelegenheit. Zum Glück gewöhnt man sich daran und dann gehts mit der Zeit besser.

      Die Geschäfte waren interessanterweise nur am Montag so geschlossen, wie wir das geschrieben haben. An den anderen Tag war überall richtig was los. Warum das so war, wissen wir nicht, im Reiseführer war dazu nichts zu finden. Aber so ähnlich ist uns an einem Dienstag in Mandalay auch passiert. Aber dazu kommen ja noch extra Berichte.

      Vg, NIna

  3. Mario

    Hallo Nina,

    ich habe persönlich keinerlei Vorstellungen von Myanmar. Dann und wann hat man etwas im TV oder in einem Film gesehen… Außer auf der Jagd nach Essen und Sightseeing, seid ihr auch außerhalb der Metropolen unterwegs gewesen? Auf was können wir uns noch freuen?

    Gruß Mario

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Mario,

      neben Yangon haben wir noch Bagan und Mandalay besucht. Bagan ist die Gegend, wo so viele Tempel stehen, Mandalay eine Stadt. Von dort haben wir noch eine tolle Tagestour übers Land gemacht. Myanmar ist wirklich sehr schön, die Menschen unglaublich relaxt, zufrieden und freundlich. Es war eine tolle Reise und wir freuen uns, wenn Du unsere Berichte weiterverfolgst.

      Viele Grüße, Nina

  4. Patricia

    Tolle Fotos! Und das Essen sieht so gut aus 🙂 Da bekommt man direkt Hunger!! Toll, dass ihr mit eurem Kleinen so wunderbare Reisen unternehmt!

    Patricia von Patnitravels

    1. Nina Autor des Beitrags

      Vielen Dank Patricia, wir sind auch froh, dass Karl so reisefreudig und unkomplizert ist 🙂 Asiatisches Essen ist meist auch eine Freude für die Augen und Gaumen.

      Lg, Nina

  5. Julia & Die Jäger des verlorenen Schmatzes

    Ich bin sehr gespannt auf eure weiteren Berichte, wo ihr sonst noch in Myanmar wart und wie es euch dort gefallen hat! Wir waren 2012 (noch kinderlos) dort und das Land hat uns völlig verzaubert. In unserem Blog haben wir einiges dazu geschrieben, auch über typisch burmesisches Essen (das wir viel besser fanden als uns vorher angekündigt wurde!!) Lustigerweise sind wir an unserem Ankunftstag auch völlig ausgehungerte in ein indisches Restaurant gepurzelt 🙂 Nach allem was man hört, verändert sich Myanmar in den letzten Jahren rasant. Ich hoffe, das Land findet einen guten Weg, um mit dem Tourismus umzugehen!

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Julia,

      das hören wir gern und morgen kommt der nächste Bericht.Das Essen fanden wir auch nicht schlecht, wir haben ganz leckere Salate und auch so manches Essen gegessen. Selbst der fermentierte Teeblattsalat war recht lecker. Wir hoffen auch, dass das Land einen guten Weg in den Tourismus zu finden.

      Viele Grüße, Nina

    1. Nina Autor des Beitrags

      HI Katja, stimmt, hab ich vergessen. Werde ich gleich mal nachfügen. Das Visum ist pro Ausweis. Und da jedes Kind ein Ausweis benötigt, müssen diese auch die vollen 50USD pro Visum zahlen. Vg, Nina

  6. Pingback: Zoo in Yangon mit Kind und Barbecue in der 19th Street in Chinatown

  7. weltwunderer

    Klingt spannend – aber so richtig einladend bis jetzt eher nicht :-/

    Wie sind denn die Menschen in Myanmar so drauf? Wir waren ja nach mehreren Thailand- und Kambodscha-Reisen schockiert von der ganz anderen Mentalität in Vietnam. Jahrzehnte der Militärdiktatur haben bei den Burmesen doch sicherlich auch Spuren hinterlassen?

    Bin schon gespannt auf eure weiteren Berichte!
    Jenny

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hi Jenny,

      die Mentalität konnten wir bis dahin nicht einschätzen. Grundsätzlich wurden wir aber überall höflich und freundlich begrüßt. Genaueres gibts im nächsten Artikel 🙂

      Vietnam haben wir bisher auch noch nciht besucht. Eben auch, weil wir öfters gehört haben, dass die Menschen da oft wenig freundlich sind. Aber wir können sagen, dass das nicht auf die Myanmare zutrifft. Das Land ist toll, aber diese Menschen mit ihrer Freundlichkeit und Zufriedenheit, die sie ausstrahlen, macht es zu etwas besonderem.

      Lg, Nina

  8. Claudia Braunstein

    Hallo Nina, ein wirklich interessanter Artikel, der einen Einblick auf eine Reiseform gibt, die mir fremd ist. Die Schilderung des Essens ist genial. Hirn und Hoden sind übrigens sehr schmackhaft, schade, dass wir Europäer für solche Speisen nicht mehr offen sind.
    Liebe Grüße, Claudia

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Claudia,

      ist dir die Reiseform fremd, weil du nicht mit Kindern reist oder machst du lieber organisierte Reisen? Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn wir Dir einen Einblick in unsere Art zu Reisen als Familie geben können.

      Hirn wurde früher oft in Deutschland gegessen. Meine Mutter sagte, dass war eine Köstlichkeit, die sie als Kinder immer zum Jubeln gebracht hat. Ich stimme dir zu, dass es schade ist, dass man hier heutzutage so viele Sachen nicht mehr isst. Da können einen viele fremde Länder was vormachen, wo ein Tier wirklich vollständig verzehrt wird. Aber hier landet der Rest wahrscheinlich im Tierfutter, also kommt wenigstens nichts weg 😉

      Lg, Nina

  9. Hartmut

    Oh wie toll. Nach Myanmar will ich schon seit 20 Jahren oder so… und es gibt wirklich wenig dazu im Netz zu lesen, zumindest über das Reisen mit Kindern dort. Freue mich schon auf eure weiteren Berichte.
    Wir haben haben ja zum Glück Kinder, die stundenlang ohne Essen auskommen können – das macht das Reisen meist einfach… da werde ich in der Regel vorher hungrig. Und ein so umfangreiches Essen für ein paar Euro ist natürlich der Hammer. Ich esse ja gerne indisch…
    Hartmut

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Hartmut,

      Myanmar war auch immer unser Wunsch. Und durch den Tod von König Bhumipol haben wir innerhalb von 4 Wochen die gesamte Thailand Reise rumgeschmissen und Myanmar geplant. Ein Freund von uns war vorher da und sagte, dass das gut zu machen ist. Also haben wir uns getraut. Zudem grad die Flüge mit Nokair zum Schnäppchenpreis buchbar waren (80-100€ für 3 Personen anstatt 300-400€). Und wir haben es nicht bereut. Es war so schön.

      Lg, NIna

  10. Annika

    Liebe Nina,
    das ist super detailliert und wirklich ehrlich beschrieben. Myanmar stelle ich mur auch wirklich schön vor. Yangon hätte mich jetzt an eurem ersten Tag dort bisher auch nicht beeindruckt, aber ich bin gespannt welche Berichte noch folgen.
    LG Annika

    1. Nina Autor des Beitrags

      Hallo Annika,

      stimmt, die ersten beiden Tage waren ok, aber nicht überragend megamäßig schön. Aber es wurde immer besser… wir freuen uns, wenn du uns weiterhin folgst 🙂

      Lg, Nina

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